Rückblick 2010

Im Rahmen der St. Moritz Art Masters werden 2010 zum ersten Mal die Engadin Art Talks / E.A.T. veranstaltet. Mit dieser Veranstaltung wird in Zuoz ein temporärer Ort geschaffen, der eine Plattform für einen längst fälligen Kulturdialog in dieser kulturgeschichtlich so einzigartigen Region bietet.

In diesem Jahr bringt E.A.T. Kunst und Architektur ins Gespräch: In moderierten Gesprächsrunden diskutieren internationale Persönlichkeiten vor dem Hintergrund eigener Projekte und der Situation im Engadin über Bedingungen und Utopien alpiner Architektur und Kunst. Mit den Künstlerinnen und Künstlern Doug Aitken, Josiah Mcelheny, Simone Forti und Cerith Wyn Evans, und den Architektinnen und Architekten Nina von Albertini, Bijoy Jain, Philippe Rahm, Camilo Restrepo und Hans-Jörg Ruch kommen ganz unterschiedliche Positionen zusammen, die das Engadin je auf ihre Weise verhandeln.

Die Gespräche helfen aufzuzeigen, dass der alpine Raum und insbesondere das Engadin auch anders gedacht und gelebt werden können, wofür es von Seiten der Architektur und der Kunst zahlreiche Vorschläge und realisierte Projekte gibt. Es freut mich ganz besonders, dass für die Leitung von E.A.T. die Direktorin der Kunsthalle Zürich, Beatrix Ruf, und der Co-Direktor der Serpentine Gallery in London, Hans Ulrich Obrist, gewonnen werden konnten.

Für E.A.T.: Cristina Bechtler, August 2010.